Energie und Umwelt

Neubau einer nachhaltigen Sportstätte

Der Behindertensport, besonders in Bezug auf das neue Inklusionsgesetz sowie den demografischen Wandel, als auch das veränderte Sportverhalten der Bevölkerung unter dem Aspekt des Gesundheitssports tragen dazu bei, dass vorhandene klassische Sportstätten den Bedürfnissen nicht mehr gerecht werden. Sie erschweren gerade benachteiligten Menschen den Zugang zum Vereinssport und somit die Teilhabe am gesellschaftlichem Leben. Dies bedeutet, dass der Impuls dringend notwendig ist, behinderten, nichtbehinderten und von Behinderung bedrohten Menschen einen Raum zu schaffen. So erhalten und fördern wir die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen.

Für die BSG Essen e.V. ist ein bedarfsgerechter Neubau die einzige zukunftsorientierte Alternative, um gesellschaftliche Verantwortung gegenüber allen Menschen zu übernehmen.

Die Umsetzung des Neubaus eines Gesundheitszentrums sollte umweltgerecht und kostenbewusstgestaltet werden. Die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie bezogen auf die Nachhaltigkeit des neuen Sportzentrums, als auch die Umsetzung nach der neusten EnEV 2014 (Energiesparverordnung) steht für uns an oberster Stelle.

Energetische Nachhaltigkeit

Geplante Maßnahmen:

Energieerzeugung:

  • Blockheizkraftwerk, als optimale Lösung für hohen und kontinuierlichen Jahresheizenergie- und Strombedarf
  • Solar-Absorberanlage und/oder Photovoltaikanlage

Wärmerückgewinnung:

  • aus Beckenabwasser und Spülwasser
  • aus Duschwasser
  • aus Messwasser

Mess-, Steuer-, Regelungstechnik; Gebäudeleittechnik:

  • Überwachung der Anlagen
  • Optimierung des Energieeinsatzes und der Verfahrensabläufe
  • Ständige Verbrauchskontrolle und Lastabschaltung
  • Hinterlegung von Wartungsintervallen

Lüftung:

  • Wärmerückgewinnung aus der Abluft
  • hoher Dämmstandard zur Anhebung der Hallenfeuchte außerhalb der Betriebszeiten
  • optimale Energieausnutzung durch Steuerung mittels Gebäudeleittechnik

Beckenwassertechnik:

  • Nutzung interner Abwärme
  • Wärmerückgewinnung aus Filterspülwasser
  • geringe Beckenwasserverdunstung durch Abdeckung (Betriebsende)
  • Reduzierung der Umlaufwassermenge außerhalb der Betriebszeit
  • Einsatz regelbarer hocheffizienter oder mediumgekühlter Pumpen
  • Steuerung durch die Gebäudeleittechnik

Gebäudehülle:

  • Energiesparfenster mit Dreifachverglasung
  • Luftdichte und gedämmte Gebäudehülle für optimalen Wärmeschutz
  • Tageslichtabhängige Lichtsteuerung