BSG Essen e.V. und AWO Essen e.V. bauen die Kooperation weiter aus...

...im Bereich Rehabilitationssport für Senioren

Die Arbeiterwohlfahrt Essen e.V. und die Behinderten Sportgemeinschaft Essen e.V.  bauen ihre Förderung des Rehabilitationssports für Senioren weiter aus.

Zudem steht eine Sportmöglichkeit außerhalb der Wohnheime für die Senioren in Planung.

Vor anderthalb Jahren haben die Arbeiterwohlfahrt Essen e.V. und die BSG Essen e.V. eine neue Kooperation geschlossen und begonnen, Rehabilitationssport für Senioren in Wohnhäusern der AWO aufzubauen und durchzuführen.

Dass Sport gesund ist und gerade im Alter die Beweglichkeit erhält, das musste man den Senioren, die sich heute zum ersten Mal im Gymnastikraum des Maria- Berns-Hauses der AWO an der Stoppenberger Straße treffen, nicht erklären. Um sich zu bewegen, und um trotz der altersgemäßen Einschränkungen Sport zu treiben, sind sie der Einladung der AWO und der BSG Essen gefolgt. Unter der Leitung des Diplom Sportlehrers und qualifizierten Übungsleiters für Rehabilitationssport, Michael Schilov (Foto 2. v.l.), werden ab heute wöchentliche Kurse im Haus stattfinden, die ein gezieltes Training zum Erhalt und zur Verbesserung von Kraft, Koordination und Beweglichkeit im Alter schulen, um die Mobilität im Alltag zu erhalten. Eine beginnende Demenz kann durch körperliche Aktivität positiv beeinflusst werden.Organisiert wurden die Stunden von Jennifer Wallrad (sozialer Dienst der AWO) und Berenice Wagner (Verwaltung BSG).

In einer netten, gemeinschaftlichen Atmosphäre gymnastische Übungen unter Anleitung von Herrn Schilov durchzuführen, wird schon in den Wohnhäusern der AWO Im Neerfeld, Gotthard-Daniels Haus und Peter-Reuschenbach-Haus begeistert von vielen Senioren jeden Alters angenommen.

Aber nicht nur der regelmäßige Rehabilitationssport im Sportraum der Wohnhäuser wird Schritt für Schritt ausgeweitet.

Oliver Kern (Foto 2.v.r.), Geschäftsführer der AWO Essen  und Jutta Wagner (Foto 3.v.r.), 1. Vorsitzende der BSG Essen, planen für das kommende Jahr, die Seniorinnen und Senioren zeitweise aus der Wohnheimumgebung zu führen, um an Freizeitaktivitäten  teilzunehmen.

Das bedeutet, die SeniorInnen mit anderen Menschen zusammenbringen und zu integrieren.

Der Geschäftsführer des TuS84/10, Herr Jürgen Diedrich, hat schon die Integration unserer Tennisspieler gefördert  (unsere behinderten Spieler sind kostenlos im Verein als Mitglieder aufgenommen worden und  im Sommer wird 1x wöchentlich das Training von Sponsoren des Vereins finanziert) .In diesem Jahr fand im September  schon das 2. große integrative Tennisturnier statt. 24 Tennisspieler mit und ohne Behinderung waren am Start.

Selbst Herren aus der Regionalliga Meistermannschaft standen mit auf dem Platz. Es war ein wunderschöner Tag für alle Beteiligten.

Und diese Art der Integration möchten wir, (Oliver Kern, Jürgen Diedrich und Jutta Wagner) mit den Seniorinnen und Senioren auf der Anlage  des TuS 84/10 in der Friedrich Lange Straße  ausbauen. Tatsache ist, je älter ein Mensch wird, desto häufiger können Einsamkeitsgefühle auftreten. Durch psychische und physische Einschränkungen und Verluste wird die Pflege von Kontakten erschwert. Dem wollen wir gemeinsam entgegenwirken.

 

Ab Frühjahr nächsten Jahres wollen wir dort gemeinsam und integrativ Boccia spielen, unter Anleitung eines Rehabilitations-Sportlehrers der BSG Essen und ein Mal jährlich soll ein Turnier stattfinden.

Boccia ist ein einfaches Spiel mit sportlicher Herausforderung für alle Altersgruppen. Das Angebot dient der Beweglichkeit, Geselligkeit und fördert die Gemeinschaft. Jung und Alt, Behinderte und Nichtbehinderte können sich treffen.

Wir freuen uns auf diese gemeinsame Aufgabe.